521.000 EUR für Kolkwitz

ReUse Hub - Mehrzweckbau nutzt DDR-Betonplatten

Spree-Neiße (SPN)
Donnerstag 30. April 2026
Niederlausitz
2 min
Kategorie:
Kurznachrichten aus Wirtschaft für Bau Lausitz

Die Gemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße erhält 521.000 € aus Strukturstärkungsmitteln für das Pilotprojekt ReUse Hub. Das Geld ist für den Innenausbau und die Ausstattung eines neuen Mehrzweckgebäudes an der Sportanlage Jahnstraße vorgesehen.

Besonderheit des Vorhabens: Für den Neubau werden Betonplatten aus dem DDR-Wohnungsbau wiederverwendet. Das Verfahren zur Verwertung dieser Bauteile hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg im europäischen Forschungsprojekt „Horizon 2020 – ReCreate“ entwickelt. In Kolkwitz wird es nun erstmals praktisch umgesetzt.

Nutzung für Vereine, Bildung und Kultur

Der Mehrzweckbau soll öffentlich genutzt werden. Vorgesehen ist die Nutzung durch Vereine, den Ortsbeirat sowie für Bildungs-, Kultur- und Sportangebote. Am Standort befindet sich bereits der Sportplatz des Kolkwitzer Sportvereins 1896 e.V.

Förderung und Übergabe

Den symbolischen Scheck übergab der Lausitzbeauftragte des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, an Kolkwitz' Bürgermeister Karsten Schreiber. Während der Rohbau über ein europäisches Forschungsprojekt finanziert wird, stammen die Mittel für Innenausbau und Ausstattung aus dem Strukturstärkungsgesetz.

„Das Pilotprojekt zeigt, dass aus der alten DDR-Platte Neues mit Zukunft entstehen kann – ressourcenschonend und klimafreundlich. Durch die Wiederverwendung der Betonfertigteile wird der Primärenergieverbrauch beim Bau des ReUse Hub erheblich gesenkt. Damit leistet Kolkwitz einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit“, sagte Dr. Klaus Freytag.

Den symbolischen Scheck über diese Mittel hat heute der Lausitzbeauftragte des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, an den Bürgermeister der Gemeinde Kolkwitz, Karsten Schreiber, übergeben.
Den symbolischen Scheck über diese Mittel hat heute der Lausitzbeauftragte des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, an den Bürgermeister der Gemeinde Kolkwitz, Karsten Schreiber, übergeben.
Fotos: Gemeinde Kolkwitz, M. Klinkmüller

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