Cottbus: Baustart Radweg Seeachse
Baufeld wird geräumt • 1,8 km Strecke • Ziel: Ende 2026
Cottbus startet mit den vorbereitenden Arbeiten für den neuen Geh- und Radweg auf der Seeachse zum Ostsee. Aktuell wird das Baufeld freigemacht. Der Abschnitt liegt auf einer ehemaligen Gleisanlage der Deutschen Bahn.
Was jetzt passiert: Baufeldfreimachung auf früheren Gleisen
Nach bereits erfolgten Rodungsarbeiten schließen nun Abbruch- und Entsorgungsarbeiten an. In dem Bauabschnitt sind teils noch vollständige Gleisabschnitte vorhanden. Die Baufeldfreimachung umfasst die Beräumung, Entsorgung und Vorbereitung des Geländes für den späteren Wegebau.
Zu den Arbeiten gehören unter anderem das Entfernen von Schwellen, Weichen, Containern, einem kleinen noch vorhandenen Gleisnebengebäude sowie Kabeln und Leuchten. Gearbeitet wird ausschließlich innerhalb eines 10-Meter-Korridors zuzüglich der Fläche für ein geplantes Kunstprojekt.
Parallelmaßnahme im Branitzer Außenpark
Parallel zur Baufeldfreimachung wird eine zum Bauvorhaben gehörige Ausgleichsmaßnahme umgesetzt: die Entsiegelung der restlichen Gewächshausbodenplatten im denkmalgeschützten Branitzer Außenpark der Neuen Branitzer Baumuniversität der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM).
Wegebau (Los 3): Vergabe läuft, Start ab Ende April geplant
Die Ausschreibung für das abschließende Los 3 (Wegebau inklusive Beleuchtung und Ausstattung) ist noch nicht abgeschlossen und befindet sich in der Auswertung. Sechs Firmen haben sich beteiligt. Eine Bezuschlagung ist bis Ende März vorgesehen.
Die Arbeiten für den Wegebau sollen etwa Ende April an die bis dahin abgeschlossene Baufeldfreimachung anschließen.
So soll der Geh- und Radweg aussehen
- Länge: ca. 1,8 km
- Breite: in der Regel 5 m, getrennt geführt
- Oberfläche: glatte, aufgehellte Asphaltoberfläche ohne seitliche Einfassung
- Tragschicht: mineralisch, hydraulisch gebunden
Knotenpunkt L 50 und barrierefreie Überwege
Am Knotenpunkt Merzdorfer Bahnhofstraße/Dissenchener Schulstraße (L 50) sind im Einmündungsbereich Anpassungsarbeiten vorgesehen. Sowohl an der Merzdorfer Bahnhofstraße als auch an der Dissenchener Straße sollen behindertengerechte Überwege entstehen.
„Gleisinseln“, Beleuchtung und Kunstprojekt
Entlang der Seeachse sind drei sogenannte „Gleisinseln“ als besondere Orte auf der Strecke vorgesehen. Dort teilt sich der Weg auf 2 m bzw. 3 m Breite. Die Stirnseiten der Gleisinseln werden mit sitzhohen Cortenstahl-Elementen gefasst; ein Cortenstahlband grenzt die Fläche zum Weg hin ab.
Geplant ist außerdem die Beleuchtung des Weges mit Lichtmasten sowie eine Akzentuierung der Gleisinseln durch Objektlicht an den Stirnseiten. Abgestimmt auf den Bauablauf soll auch das zum Förderprojekt gehörige Kunstprojekt „Aus der Spur“ errichtet werden.
Zeitplan und Förderung
Die Fertigstellung wird bis Ende 2026 angestrebt. Das Vorhaben erhält Zuwendungen vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland.
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