Coworking Lübbenau: Rohbau startet
Krane stehen, Baugrube wächst, Straße bleibt einspurig.
Rohbau für GREEN HUB in Lübbenau beginnt
In Lübbenau geht der Bau des künftigen GREEN HUB Coworking sichtbar voran. Auf der Baustelle in der Güterbahnhofstraße stehen inzwischen zwei Turmdrehkrane. Nach Angaben der Projektverantwortlichen starten nun die Rohbauarbeiten für das viergeschossige Gebäude.
Zunächst wird die Bodenplatte für den Keller hergestellt. Sie soll 1 m stark werden. Nach Angaben von Statiker Volker Streit werden dafür 22 t Eisen als Bewehrung verbaut. Objektplaner Frank Springer zufolge dauern diese Arbeiten etwa vier Wochen.
Nächste Bauabschnitte bereits vorbereitet
Im Anschluss sollen die vorgefertigten Kellerwände gestellt, der Aufzugskern vorbereitet und das Treppenhaus errichtet werden. Projektleiter Lars Primke von der WIS erklärt, dass die derzeit sichtbare Baugrube die Dimension des Kellers zeige. Dieser werde vor allem für die Gebäudetechnik benötigt. Die Grundfläche der oberirdischen Geschosse sei doppelt so groß.
Parallel zum Rohbau laufen auf der westlichen Grundstückshälfte Tiefbauarbeiten. Dort werden unter anderem Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt. Die BEKOTEC GmbH stimmt nach eigenen Angaben die einzelnen Bauphasen regelmäßig mit verschiedenen Planungsbüros ab. Auch die Inneneinrichtung, die Außenanlagen und das Marketing werden bereits vorbereitet.
Verkehr in der Güterbahnhofstraße betroffen
Für Verkehrsteilnehmer in Lübbenau ist die Baustelle auch im Alltag spürbar. Die Güterbahnhofstraße ist bis auf Weiteres nur einspurig befahrbar. Wegen der vielen Baufahrzeuge bitten die Verantwortlichen um besondere Umsicht im Bereich der Baustelle.
Eröffnung des GREEN HUB für Ende 2028 geplant
Nach derzeitigem Stand soll das GREEN HUB Coworking Lübbenau Ende 2028 eröffnen. Geplant sind 150 mobile Arbeitsplätze. Nach Angaben von BEKOTEC-Geschäftsführer Michael Jakobs richtet sich das Angebot vor allem an Pendler aus Südbrandenburg, die eine Alternative zu täglichen Fahrten etwa nach Berlin suchen.
Auch Start-ups und kleine Firmen sollen die Räume für Team-Meetings oder Kundengespräche nutzen können, ohne eigene Geschäftsräume anmieten zu müssen. Das Projekt wird vom Bund aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen gefördert und ist Teil von „Lausitz, Krasse Gegend“.
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